Geschichte des Gutes AigenJahreszahlen und Besitzer

1402 Erste urkundliche Erwähnung als „Hof zu Aigen“ in den Urkunden des Salzburger Domkapitels

1516 Jakob Kaserer wird durch Gütertausch mit dem Domkapitel Eigentümer des Hofes Aigen.

1601/02 Nachfahren Kaserers verkaufen den Hof an den Apotheker Heinrich Merodi.

1614 Merodi verkauft den Hof und dieser geht erstmals in adeligen Besitz über. Neuer Herr auf Aigen ist Levin von Mortaigne.

1647 Das Gut Aigen fällt an die Freiherren von Prank, Herren auf der Seeburg.

1673 Friedrich Gottlieb Freiherr von Prank verkauft Sitz und Hof Aigen an Johann Josef Graf von Kuenburg, hochfürstlich Salzburg’scher Kämmerer und Vetter des regierenden Erbischofs Max Gandolf Graf von Kuenburg.

1727 Max Josef Graf von Kuenburg verkauft aus dem Kuenburg’schen Fideikommiss das Gut und Bad Aigen an seinen Sekretär Franz Josef Waldherr. Waldherrs Erben sind seine Brüder, die die dem Erbe anhaftende Schuldenlast nicht bewältigen können. Somit geht Aigen im Jahre

1760 an den Landschaftskanzler und Hofkriegsrat Johann Ernst von Antrettern, dessen Familie in freundschaftlicher Beziehung zur Familie Mozart steht.

1775 Verkauf des adeligen Gutes Aigen an Hofkammerrat Basil von Amman.

1788 Verkauf an den Salzburger Erblandmarschall Hieronymus Graf von Lodron.

1804 Verkauf an Fürst Ernst zu Schwarzenberg, Domherr zu Salzburg und Passau, später Domherr zu Gran, Archidiakon zu Schossberg sowie ab 1818 Bischof von Raab.

1817 schreibt Kronprinz Ludwig von Bayern: „Einzig bist du, holdes Aigen! Nirgends hast du deinesgleichen in der unermesslichen Welt.“

1822 Fürst Joseph zu Schwarzenberg, Herzog von Krumau und Bruder des 1821 verstorbenen Bischofs Fürst Ernst zu Schwarzenberg, erwirbt das Gut im Rahmen eines Lizitationsverkaufs. Es beginnt eine bis heute anhaltende Erbweitergabe ohne weitere Verkäufe. Eigentümer in der Folge sind:

1833 Fürst Johann Adolf zu Schwarzenberg

1888 Fürst Adolf Josef zu Schwarzenberg

1914 Fürst Johann Nepomuk zu Schwarzenberg

1921 Ida Prinzessin zu Schwarzenberg, verheiratete Gräfin Revertera-Salandra

1941 Franz Karl Graf Revertera-Salandra

1984 Landolf Graf Revertera-Salandra

2012 Anton Graf Revertera-Salandra

Der Gasthof Schloss Aigen befindet sich in einem aus dem 19. Jahrhundert stammenden Wirtschaftsgebäude.

1678 am 14. November wird durch Dekret des Fürsterzbischofes Max Gandolf Graf Kuenburg die Errichtung „eines Gast- oder Wirtshauses allen Besitzern und Successoren“ gestattet.

1982 wird der Gasthof von Nikolaus Altenburg übernommen und neu gestaltet.

1991 beteiligt sich Hermann Forstner als Partner von Nikolaus Altenburg, „Rindfleisch aus Tradition“ heißt das neue Motto.

1998 geht Nikolaus Altenburg in den verdienten Ruhestand. Familie Forstner führt den Gasthof weiter.

2012 Familie Berger übernimmt im Oktober den Gasthof Schloss Aigen.

Blick auf das Schloss Aigen in Salzburg
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Beschreibung Rind, Gasthof Schloss Aigen, Restaurant, Salzburg

Tradition

Ambiente

Kochkunst

Leidenschaft

Fantasie

Genuss

Entschleunigung

Gastfreundschaft

Esskultur